Positronen-Emissions-Tomografie 

    

Fotos Siemens Healthcare 

Die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, bei der mit Hilfe von schwach radioaktivem Zucker Schnittbilder des Zuckerstoffwechsels aus dem Körperinnern entstehen.

Sie gehört zu den schonenden Verfahren mit hoher diagnostischer Treffsicherheit bei

Krebserkrankungen

  • zur Diagnostik und Verlaufskontrolle onkologischer Therapien, insbesondere beim Lungenkrebs, beim Krebs der Bauchspeicheldrüse,
  • der Lymphknoten (Morbus Hodgkin, Non-Hodgkin-Lymphom), der Schilddrüse, der Speiseröhre, des Magen- und Darmtraktes
  • zur Beurteilung von Lymphknoten und Suche nach Fernmetastasen beim fortgeschrittenen schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom)
  • bei Metastasen zur Suche nach dem Primärtumor (CUP-Syndrom)

Prostataerkrankungen

Hirnerkrankungen

  • unterstützend zur Diagnostik von Epilepsie, Alzheimerscher und Parkinsonscher Erkrankung

Herzerkrankungen

  • zum Nachweis verbliebener Herzmuskelaktivität nach einem Herzinfarkt
  • zur Vorbereitung einer Bypassoperation oder Katheteruntersuchung

Entzündungen

  • Suche nach einem Entzündungsherd bei unklaren Fieberschüben und erhöhten Entzündungsmarkern im Blut
  • bei Verdacht auf entzündliche Veränderungen von Gefäßen, z.B. Bestimmung der Aktivität bei Takayasu-Arteriitis

 

Patienteninformationen

PET - Modernes Diagnose-Verfahren im Kampf gegen Krebs

PET/CT - ein kombiniertes Diagnoseverfahren mit neuen Möglichkeiten


Links

"What ist PET" - (engl. Informationsblatt der Society of Nuclear Medicine)

 

Grundlagen der PET-Untersuchung          Das Wikipedia-Logo